Aktuelles

25.08.2017

Ein süßer Fratz
Henry ist ist ca. 9 Monate alt und kommt aus Ungarn.
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20.08.2017

Hallo liebe Tierfreunde, 

aufgrund der vielen unliebsamen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Tierheim Paks
haben wir beschlossen, die Zusammenarbeit mit Frau Gal und dem Tierheim zu beenden.

Der Entschluß war nicht einfach - immerhin kenne ich Erzsebet Gal seit 1995,
dem Jahr, in dem wir unseren Verein
FRANZ VON ASSISI - UNGARN - TIERE IN NOT e.V.
gegründet und zugleich auch das ausschließlich mit Mitteln unseres Vereins errichtete
Tierheim in Tapolca am Plattensee eröffnet haben.

Als ich Frau Gal 1995 kennenlernte, war sie noch im kümmerlichen Tierheim der Stadt Paks angestellt.
Ich hatte zu dieser Zeit mit dem Tierschutzverein WEISSES KREUZ in Budapest zusammen gearbeitet
und dessen Vorsitzende Marta Fridwalsky sehr gut gekannt.
Das WEISSE KREUZ kümmerte sich damals als einzige Organisation
um die über 500.000 (!) streunenden Hunde, die es in Budapest und dessen Umgebung gab.
Und es war das WEISSE KREUZ, das mir für die so notwendige Kastrationsaktionen in Tapolca finanzielle Unterstützung zukommen ließ.
Und es war auch das WEISSE KREUZ, das von der österreichischen
KRONEN-ZEITUNG angeschrieben wurde, als es darum ging, ein österreichisches Ärzteteam
nach Ungarn zu entsenden, um dort in einem Tierheim kostenlos eine Woche lang zu kastrieren/sterilisieren.

Das WEISSE KREUZ hat unser Tierheim in Tapolca und mich als Ansprechpartnerin empfohlen,
und ich habe mich riesig gefreut, denn unsere Vereinsmittel waren mehr als nur bescheiden
und jede Mark wurde damalsin den weiteren Ausbau unseres Tierheims gesteckt.
Leider stieß die in Tapolca geplante Kastrationsaktion auf ausgesprochen heftigen Protest
des damaligen Amtstierarztes Dr. Varga, der fürchtete, dass ihm hier ein Geschäft entging...
Ich rief beim WEISSEN KREUZ an, berichtete über die Weigerung und fragte,
wem ich das uns für die Kastrationsaktion gestiftete Geld zukommen lassen könnte.
Man nannte mir das Tierheim in Paks und Erzsi Gal, worüber ich wiederum
die KRONEN-ZEITUNG informierte.
Und das österreichischeÄrzteteam kam, operierte eine Woche lang,
Erzsi war überglücklich.

In unserer 1995 herausgegebenen Broschüre habe ich über diese Aktion und Erzsi berichtet.
So begann die Freundschaft mit Erzsi.
Noch im selben Jahr wurde Erzsi Gal aus dem Tierheim entlassen.
Die genauen Gründe kenne ich nicht, meine Ungarischkenntnisse waren zu jener Zeit
noch mehr als nur dürftig, aber wahrscheinlich war es zu Zusammenstößen gekommen.
Erzsi zeigte mir damals einen Zeitungsartikel mit einem Foto eines erschlagenen Foxterriers -
erschlagen vom damaligen Amtstierarzt Dr. Fehèr, der das Tierheim aufsuchen mußte,
um Tollwutimpfungen durchzuführen.
Der Foxterrier - übrigens ein total liebes Tier, wie mir Erzsi versicherte - war ihm in die Füße gelaufen,
und vor lauter Wut nahm der Tierarzt eine herumliegende Eisenstange
und erschlug das Tier.
Erzsi hat ein Foto gemacht und an die Zeitung gegeben.
Nach ihrer Entlassung nahm Erzsi ca. 40 Hunde aus dem Tierheim mit,
die von ihr persönlich gerettet worden waren und brachte sie in ihren Weingarten,
der auch ein kleines Steinhaus hatte, aber nicht umzäunt war,
bis auf ein kleines Stück vor dem Eingang.
Der notdürftige Zaun, teils mit Stacheldraht geflickt, bot kaum Schutz,
die Fenster im Haus waren teilweise zerbrochen.
Immerhin gab es einen kleinen Brunnen und eine Wasserpumpe,
so dass wenigstens genug Wasser für die Hunde da war.
Von nun an versuchten wir, Erzsi nach Kräften zu unterstützen, was - wie oben erwähnt -
nicht leicht war, denn unsere oberste Priorität war ja immer noch unser Tierheim in Tapolca.
Erzsi hatte zu dieser Zeit noch etwas Unterstützung von ihrem Mann Tibor,
der zwar ein herzensguter Mann, aber leider ein Alkoholiker war.
Ein Auto war nicht vorhanden, Erzsi und Tibor besaßen zwei alte Klappräder,
mit denen sie jeden Tag zu ihrem Weingarten weit außerhalb der Stadt radeln mussten - 
und das bedeutete, dass sie auch streunende oder schwer verletzte Tiere mit dem Rad (!)
transportieren mussten.
Wir kauften Erzsi einen gebrauchten Trabi, sie machte den Führerschein,
und das Leben und ihr Einsatz für die Tiere war wesentlich leichter geworden.
Und jetzt wurde auch unser Einsatz immer umfangreicher.
Zunächst wurde ein kleineres Areal abgegrenzt und eingezäunt,
wir kauften ihr ein Aggregat für die Wasserpumpe.
Irgendwann schafften wir es, das Haus total renovieren zu lassen.
Als der alte Trabi eines Tages den Geist aufgab, sorgten wir für Ersatz.
Und es begann der Ausbau des Tierheims, immer mehr Hunde kamen dazu
(Erzsi holte sie aus den Tötungsstationen -
bei jedem meiner Besuche war die Anzahl weiter gewachsen).
Wir kamen kaum noch nach, was Kastrationen, Sterilisationen etc. anbelangte.
Dazwischen gab es ja die vielen kranken und entkräfteten Tiere
und solche, die operiert werden mussten.
Wir arbeiteten damals mit Dr. Plachy zusammen, der die Tierklinik in Paks leitete.
Unterstützung von Seiten der Stadt gab es für Erzsi nicht.
Vereine gab es damals in Ungarn auch noch nicht, wohl aber Stiftungen,
also schlug ich Erzsi vor, eine solche Stiftung ins Leben zu rufen.
Eine Handvoll Tierfreunde gab es zwar, die sich eintragen lassen wollten,
aber Geld hatte niemand.
Also haben wir damals für alle Gründungsmitglieder den Beitrag und die Notariatskosten bezahlt.
So wurde Vacikai Cerberus Alapitvàny ins Leben gerufen.
Dank der anerkannten Gemeinnützigkeit von Vacikai Cerberus Alapitvàny kam dann später
auch vom Atomkraftwerk Paks eine beachtliche Spende,
mit der die Umzäunung des gesamten Geländes fertiggestellt werden konnte.
Bald gab es ein großes, schönes Einfahrtstor, dahinter ein weiteres Tor zum restlichen Gelände,
so dass Erzsi bequem raus- und reinfahren konnte, ohne gleich von Hunden umringt zu sein.
Das Tierheim mußte weiter vergrößert, zusätzliche Gehege,
überdachte Schlafplätze mußten gebaut werden.
Ein Rebstock nach dem anderen wurde ausgegraben.
Gottseidank wurde unser Mitgliederkreis in Deutschland immer größer,
dazu kamen immer wieder auch Sponsoren, die uns uns über
die nächste Durststrecke hinweg halfen, so konnten wir uns weiter beiden Projekten widmen:
dem Ausbau unseres Tierheims in Tapolca und dem Aufbau des von Erzsi geleiteten Tierheims.
Als das Nachbargrundstück mit einem kleinen Holzhäuschen zum Verkauf stand,
haben wir es gekauft.
Es sollte die "Krankenstation" werden, denn das eigentlich dafür geplante, renovierte Hauptgebäude
war auch schon wieder überfüllt mit Hunden.

Das waren die "Gründerjahre", die Anfänge, der Start unseres Engagements für Paks.
Und selbstverständlich wurden wir als Verein in den folgenden Jahren
immer und immer wieder auch angegriffen, gefragt,
weshalb wir diese "schrecklichen Zustände" dort unterstützen.
Hier habe ich mich immer wieder gewehrt, darauf hin gewiesen, dass nicht dort,
im Tierheim, schreckliche Zustände herrschten, sondern dort,
wo all die armen Tiere her kamen.
Hier im Tierheim erfuhren Sie zum ersten Mal in ihrem Leben Hilfe,
sie bekamen Futter, wurden ärztlich versorgt und waren geschützt vor Verfolgung.

Im Vergleich zu deutschen oder österreichischen Tierheimen war natürlich alles mehr als primitiv,
aber diese Maßstäbe durfte man nicht anlagen.
Und wir waren nicht allein - Hilfe kam nach Paks von verschiedenen Seiten,
Sponsoren schauten vorbei, aber alle mehr oder weniger nur vorübergehend.
Wir waren die einzigen, die dem Tierheim treu zur Seite standen.
Warum und weshalb - das habe ich Jahr für Jahr in meinen Jahresberichten immer wieder dargelegt,
habe versucht, die oft verzweifelte Lage der Tiere dort zu schildern und um Verständnis für Erzsi Gàl geworben, denn ich habe ihren Einsatz immer gewürdigt,
ein Leben, das ausschließlich den Tieren gewidmet war und ist.

Und unser Verein hat nach Kräften geholfen und unterstützt.

Alleine in den letzten 1 3/4 Jahren haben wir ca.
30.000 € (i.W. dreißigtausend)
nach Paks fließen lassen.

Wir waren dazu in der glücklichen Lage, weil uns eine Sponsorin
eine großzügige Summe vererbt hat.
Es kam alles Paks zugute,
immer wieder für Futter, Tierarztkosten, den schönen neuen Container
(der zunächst als rattensicherer Futterspeicher dienen sollte, später als kleines Büro,
in dem Erzsi den Tierarzt oder andere Besucher empfangen
oder z.B. Papiere bei der Abholung eines Hundes fertigmachen konnte.
Leider ist dieser Container schon heute eine Müllhalde).
Nicht zu vergessen der monatlicher Lohn für Erzsi's Mitarbeiter Feri,
der täglich eine 12stündige Schwerstarbeit im Tierheim verrichtet
und nicht selten unbezahlt blieb.
Wir überwiesen zunächst monatlich 350 €, dann schickte uns eine Sponsorin aus Frankfurt
jeden Monat weitere 50 €, so dass wir Feri's Lohn auf 400 € erhöhen konnten).

Bei einem meiner Besuche im letzten Jahr kam ich gerade zur rechten Zeit:
die notarielle Abwicklungfür die Modifizierung der Stiftung Vacikai Cerberus war überfällig
(was seit langem bekannt war aberuns z.B. nie mitgeteilt wurde)  
- es war buchstäblich 5 vor 12 .
Die Notarin rief an und sagte, wenn die Sache nicht sofort über die Bühme geht,
verliert die Stiftung ihre Gemeinnützigkeit.
Um 12 Uhr schloß das Notariat! Große Not, Ratlosigkeit und Tränen -
Erzsi hatte das Geld natürlich nicht. Ich fuhr mit Erzsi zum Notariat,
habe mit unserer Schatzmeisterin Inge Schoenen telefoniert,
sie hat eine Blitzüberweisung vorgenommen, und das war die Rettung in letzter Minute.

Erwähnen möchte ich noch " Nebensächlichkeiten" wie Reparaturkosten für Feris Motorroller
(er wohnt weit vom Tierheim entfernt)
und schließlich die Beschaffung eines neuen, als das alte Fahrzeug seinen Geist aufgab.
Oder unsere Bemühungen, für Erzsis offenes Bein die für sie sehr teuren Auflagen zu beschaffen
(was uns Dank der Hilfe eines anderen Vereins, Sachspenden einer Dame aus der Schweiz
und finanzieller Unterstützung aus unserer Vereinskasse auch gelungen war).
Eine richtige Würdigung hat das Ganze nie erfahren - im Gegenteil.
Nicht nur dass unsere Leistungen nicht anerkannt wurden:
es wurde ständig gejammert und geklagt.
Mal waren 2 Tonnen Futter, die ein Freund aus Deutschland brachte, "schlechte Qualität",
dann hat das Futter eines Lieferanten aus Ajka "gestunken"
oder die Hunde hätten davon Durchfall bekommen.
Einmal abgesehen davon, dass ein Futterwechsel oft zu Durchfall führt -
das kennen wir ja bei unseren eigenen Hunden -
wäre eher ein kleines Dankeschön angebracht gewesen.
Bei einer weiteren Futterlieferung von 1,5 Tonnen stand unsere Erzsi dabei,
mit langem Gesicht und mürrischer Miene, und als ich sie fragte,
ob sie sichdenn gar nicht freue, sagte sie nur kurz:
" Da ist ja überhaupt kein Katzenfutter dabei".....
Die umfangreichen Katzenfutterlieferungen an das Tierheim Paks,
die wir in den letzten Jahren veranlaßten, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

Auch einer größeren Organisation aus der Schweiz, die das Tierheim Paks mit Futter unterstützte,
kam zu Ohren, dass man sich über die mangelhafte Qualität des Futters beklagte -
mit dem Resultat, dass sich auch dieser Verein im Paks nicht mehr blicken liess.

Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass zu jener Zeit bis zu 500 Hunden
im Tierheim satt werden mussten....

Aber auch unsere finanziellen Möglichkeiten waren mittlerweile ausgeschöpft.

Wir mußten uns Gedanken machen, wie es jetzt mit Paks weiter gehen sollte.
Auffallend waren besonders in letzter Zeit die vielen alten und sehr, sehr kranken Hunde,
die im Tierheim ein bedauernswertes Dasein fristen mussten.
Es gab Epileptiker, die unter ständigen Anfällen litten,
von den anderen Hunden dann attackiert wurden,
nach dem Abklingen des Anfalls immer noch taumelten und in ihre eigenen Fäkalien fielen.
Ich habe Erzsi schon im letzten Jahre dringend ans Herz gelegt,
diese armen Tiere doch zu erlösen.
Ein Sturm der Entrüstung war die Antwort.
Ich habe ihr überhaupt dringend geraten, alle alten, schwer kranken Hunde,
die sich kaum noch aufden Beinen halten konnten, doch ebenfalls zu erlösen.
Sie haben dort keine Chance.
Alles stieß auf taube Ohren.
Da gab es alte Hündinnen, voller Tumore, die sie unbedingt operieren lassen wollte,
wovon ihr jeder vernünftige Tierarzt abgeraten hätte -
erstens wegen des hohen Alters der Tiere und zweitens wegen des Stadiums der Erkrankung.
Ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass wir nach Kräften versucht haben,
auch für diese armen Teufel noch gutherzige Menschen zu finden,
die bereit waren, sie aufzunehmen.
In vielen Fällen ist es uns ja auch gelungen.
Der Rattenplage dort - es gibt Tausende von Ratten - muß zu Leibe gerückt werden -
es gibt Mittel und Wege dies zu tun, ohne Gefahr für die Hunde.
Wir haben ihr das alles auseinandergesetzt.
Ein ungarischer Freund , der an Ostern nach Paks fuhr mit der Absicht, in unserem Auftrag
mit Erzsi alles zu besprechen, hat gar nichts erreicht, im Gegenteil:
Sobald er dem Tierheim den Rücken gekehrt hat, telefonierte Erzsi mit Gott und der Welt
und verbreitete die schamlosesten Lügen:
Wir wollten ihr das ganze Tierheim vergiften, wir wollten alle alten Hunde töten lassen, etc.
Mit der Wahrheit nahm sie es noch nie so genau -
ich habe ihr auch hier viel zu viel verziehen, versuchte zu verstehen,
dass sie nach allen Seiten taktierte und eben log, wenn es ihr opportun erschien.

Ein Beispiel sei hier nur herausgegriffen:
Vor vielen Jahren stellte man Erzsi von Seiten der Stadt ein Ultimatum:
Entweder die zu jener Zeit im Tierheim befindlichen 500 Hunde würden
auf eine Anzahl von 200 reduziert, oder das Tierheim würde geschlossen.
Wir haben einen Aufruf gestartet, und es ist uns gelungen, viele Vereine/Tierheime zu gewinnen.
Innerhalb weniger Wochen konnten wir der Stadt Paks melden,
dass der Bestand auf ca. 200 Hunde reduziert worden war.
Auch heute noch sind wir dem TSV Neuss überaus dankbar -
er war an dieser Hilfsaktion entscheidend beteiligt.
Dies haben wir selbstverständlich für uns als Erfolg verbucht
und unseren Mitgliedern und Sponsoren mitgeteilt.

Ein paar Wochen später erhielt ich einen Anruf eines Mitglieds, dem zu Ohren gekommen war ,
dass Erzsi im Fernsehen wehklagte, dass sie derzeit über 500 Hunde zu versorgen habe,
die hungerten usw.
Mir wude vorgeworfen, doch offensichtlich bzgl. unserer Hilfsaktion die Unwahrheit gesagt zu haben
("ich denke Ihr habt den Bestand auf ca. 200 reduziert?").
Ich war wütend und rief Erzsi an - und sie meinte lediglich
"Ich muss doch weinen und jammern, sonst krieg ich doch keine Hilfe".

Dass sie uns damit als Lügner vor unseren Mitgliedern dastehen ließ, war ihr egal.
Damals war ich so böse, dass ich mich zwei Jahre lang nicht mehr mit Erzsi befaßt habe.

Doch schlagen wir nochmals den Bogen in die heutige Zeit.
Anfang 2017 gab es einen Aufruf, dass im Tierheim dringend
eine Abflußrinne gebaut/betoniert werden müsste,
die Hunde stünden bei starken Regenfällen bis zur Brust im Wasser -
viele Fotos bezeugten das via Facebook.
Wir fragen, wie viel das in etwa kosten würde, und Erzsi nannte uns einen Betrag von 500 Euro.
Unser Spendenaufruf in Facebook brachte uns 600 Euro,
die wir bereits am 1. März d.J. an die Stiftung überwiesen haben -
bis heute ist nichts geschehen.
Vor einigen Monaten rief sie mich an und schrie und weinte am Telefon so sehr,
dass ich sie zunächst überhaupt nicht verstehen konnte -
im Hintergrund Geräusche einer wilden Beißerei.
Sie schrie, sie brauche unbedingt zwei zusätzliche Gehege,
damit sie die aggressiven Hunde besser trennen könne -
das wäre wichtiger als die Abflussrinne.
Wer das Tierheim Paks kennt und sich nicht nur außen vor dem Tor aufgehalten hat,
weiß, dass es dort reichlich Platz gibt,
Es gäbe also genügend Möglichkeiten für eine bessere Umverteilung der Hunde.
Statt dessen lebt sie in ihrem kleinen Häuschen links vom Eingangstor
mit 110 überwiegend kleineren Hunden, die z.T. alt und inkontinent oder schwer behindert sind.
Das Innere des Häuschensist ständig voller Fäkalien, und es stinkt dort erbärmlich.
Im winzigen Badezimmer liegen ständig 3-4sehr alte, kranke Hunde, mehr tot als lebendig.
Wie oft hatten wir die Möglichkeit einigen dieser alten (auch blinden) Hunden
noch für die restliche Zeit ihres Lebens ein liebevolles Zuhause zu beschaffen,
aber dann hieß es "Nein, das ist mein Herzenshund, den gebe ich nicht her".
Dass die Tiere ́, die mit ihr in diesem Häuschen leben, nie ein Stück Wiese sehen
und sich auf 40 qm drängen müssen, also unter ständigem Stress leiden -
das sieht sie nicht ein.

Sie müßte doch froh und glücklich sein über jedes Tier,
das die Chance auf ein besseres Leben erhält.
Wenn sie das aber nicht einsehen will, dann muss sie sich den Vorwurf der Tierquälerei gefallen lassen.

Auch hierzu noch ein konkretes Beispiel aus der jüngsten Zeit:
Einer dieser armen alten Hunde, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte,
ständig einknickte oder umfiel,
wurde ebenfalls immer wieder von den anderen großen Hunden angegriffen,
Ich habe ihr ans Herz gelegt, diesen Hund zu erlösen –
statt dessen fand ich ihn bei meinem letzten Besuch bei den 110 Hunden in ihrem kleinen Häuschen,
wo er sich bei 41 Grad Celsius aus lauter Angst vor den kleinen Angreifern
(und er wurde angegriffen) ständig in eine Hütte verkroch,
es dort vor Hitze kaum aushielt und dann doch raus musste,
um am Zaun zu stehen und verzweifelt nach Luft zu ringen.

Etwa zur gleichen Zeit, als sie mich wegen der "dringend notwendigen Abflussrinne" angerufen hatte,
erhielten wir einen weiteren Hilferuf von ihr.
Sieben Hunde müßten dringend eingeschläfert werden müßten,
sie litten Schmerzen, und sie hätte keinen Pfennig, der Tierarzt verlange Vorauszahlung.
Es ging um 170 € - diese haben wir noch in der selben Stunde
an den Tierarzt per Online Banking überwiesen.
Als wir nach einigen Wochen noch immer keine Rechnung von ihm erhalten hatten,
rief ich ihn an und erfuhr, dass nur drei Hunde eingeschläfert worden waren.

Warum veranstaltet Erzsi dann diesen Zirkus?
Und wie stehen wir auch hier vor den Sponsoren da,
die speziell für diese Aktion gespendet haben?


Hilfe haben wir ihr immer wieder angeboten.
Insbesondere im Zusammenhang mit ihrem katastrophalen Gesundheitszustand.

Schon vor drei Jahren habe ich sie angefleht, doch endlich ins Krankenhaus zu gehen,
mich bereit erklärt, für die Dauer ihrer Erkrankung in ihr kleines Häuschen zu ziehen.
Ich wäre bereit gewesen, in diesem stinkenden Loch zu leben,
ihre Tiere so zu versorgen, wie sie es gewünscht hätte (ich habe darüber öfters geschrieben).
Ich habe ihr eine komplette Ausstattung für diesen Krankenhausaufenthalt besorgt
(Bademantel, Hausschuhe, Kosmetikbeutel mit allen Pflegeprodukten),
Inge brachte ihr Pyjamas und Nachthemden mit.
Nichts geschah.
Auch mit Erzsis Tochter war schon verabredet worden, dass sie mich während des Krankenhausaufenthaltes
bei der Abholung der Essensreste von Werkskantinen und Schulen unterstützen würde.
Ich hatte wirklich Angst um Erzsi, denn es war doch klar:
wenn sie eines Tages zusammenbricht,
bricht nicht nur sie zusammen. -
Und wir machten weiter mit unserer Hilfe - es ging ja um die Tiere.

Aber wir waren nicht alleine.
Es kamen immer mal wieder neue Sponsoren, die sich für Paks engagiert haben.
Sie kamen, blieben nicht lange und gingen wieder, die meisten, um nicht wieder zu kommen.

Viele hat Erzsi vor den Kopf gestoßen und unwiderruflich vergrault.

Ich greife jetzt nur ein Beispiel heraus, nämlich das der Pfotenhilfe Sauerland e.V.,
ein Verein, der sich für Paks über einen langen Zeitraum mit ganzem Herzen engagiert hat,
finanziell und vor allen Dingen durch intensive Hundevermittlung.
Nach einer geradezu haarsträubenden Hetzkampagne, in deren Verlauf man dem Verein sogar unterschob,
die Paks-Hunde an Versuchslabore verkauft zu haben
(völlig haltlos und im übrigen geradezu lachhaft, wenn man weiß, wie teuer die Ausreisepapiere
für ein einziges Tier sind,
für Tiere, die in Deutschland erst einmal richtig gesund gepflegt werden müssen),
hat sich dieser Verein völlig zurückgezogen.

Erzsi ist in diese Kampagne voll eingestiegen - und hat es später bitter bereut.

Sie hat mich gebeten, mit dem Verein zu sprechen und die Ansprechpartner dort zu bitten,
in Paks wieder zu helfen.
Natürlich sind sie nicht mit fliegenden Fahnen zurückgekommen,
das war ja auch wohl kaum zu erwarten.
Mittlerweile hatten sie sich anderen Hilfsprojekten zugewandt.

Nach einem Brief, in dem Erzsi dann noch einmal persönlich um Verzeihung bat,
kam dann der Kontakt wieder zustande.
Der Verein kam, brachte Geld- und Sachspenden und wählte eine Hand voll Hunde aus.
Allerdings war man nicht mehr gewillt, so zu verfahren wie früher.
Die Hunde waren immer stark verfloht, verwurmt, hatten Giardien, und der Verein
(der inzwischen auch andere Tierheime im Ausland unterstützte)
wollte sich nicht seinen Transporter mit Parasiten bevölkern.
Sie beabsichtigten, die ausgewählten Hunde in ein ungarisches Kooperationstierheim zu geben
(das ich ebenfalls gut kenne und schätze, es ist hervorragend geführt)
sozusagen in Quarantäne, wo sie für die Ausreise vorbereitet werden sollten.
Der Verein bat mich, Erzsi das mitzuteilen.
Ich rief sie an, nannte ihr das betreffende Tierheim und sie war völlig kooperativ.
Ich fragte sie, ob ich den Sauerländern Grünes Licht geben könnte, was sie bestätigte
(sie wollten am nächsten Tag die Reise antreten).

Und am anderen Tag dann die Kehrtwende:
ich erhielt ihren Anruf, in dem sie mir erklärte,
dass sie mit dem Verbringen der Hunde in dieses Tierheim nicht einverstanden wäre.
Sie hätte sich erkundigt und erfahren, dass es "einen schlechten Ruf" hätte.
Da ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt, ich war außer mir.
Ich habe sie gefragt, was sie sich eigentlich denkt!?
Wie geht sie mit den Menschen um?
Gestern so, heute so .....
Da sagt sie mir doch glatt:
"Du hast mir gestern nicht gesagt, um welches Tierheim es sich handelt."
Wenn ich das nicht gesagt habe - wie hat sie sich dann erkundigen können?

Ihr ist das Lügen zur zweiten Natur geworden,
das ist leider die traurige Wahrheit.

Inzwischen verbreitet sie, ich wollte die Tiere in dieses Tierheim bringen,
um sie dort töten zu lassen (!) und droht mir mit Anzeige.

Ganz nebenbei möchte ich nur nochmals erwähnen,
dass gerade diese letzte Aktion überhaupt nichts mit mir zu tun hat –
ich habe lediglich als Dolmetscherin fungiert.

Trotzdem war dies der berühmte Tropfen,
der das ebenso berühmte Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ich habe ihre Verhaltensweise immer wieder entschuldigt,
habe versucht, alles mit ihren Augen und ihrem Herzen zu begreifen.
Aber eindeutige Tierquälerei, Lügen, Verleumdung und regelrechten Betrug
(nämlich Gelder zu kassieren und nicht dem jeweiligen Zweck zuzuführen)
lassen wir uns nicht gefallen

Nun, für mich und

FRANZ VON ASSISI - UNGARN - TIERE IN NOT e.V.

ist dies das Aus für Paks - nach 22 Jahren! 
 

Das ist eine lange Zeit, und die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.

Aber ich lasse es nicht zu, dass wir und unsere Sponsoren und Mitglieder
hinters Licht geführt werden, daher auch diese ausführliche Erklärung.
Und trotz allem bereue ich nicht, dass wir in diesen 22 Jahren
so viel für Paks getan haben.

Es ging um die Tiere, in erster Linie.
Aber arme geschundene Tiere gibt es überall auf der Welt,
und auch sie brauchen dringend Hilfe.


Und unseren Mitgliedern und Sponsoren sage ich herzlichen Dank für die geleistete Hilfe.

Ich freue mich auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Euch,
zum Wohle der gequälten Kreaturen dieser Welt –
wo auch immer sie leiden müssen.

Ihre Marianne Wiethoff
1. Vorsitzende
FRANZ VON ASSISI – UNGARN – TIERE IN NOT e.V.

 

 

10.7.2017

Hallo, ich habe vielleicht was Gutes zu berichten... ☺️��

Nach wie vor ist das Leben in "unserem "Tierheim in Paks/Ungarn" nicht einfach...
Es sind in Ungarn auch Sommerferien, und so wie hier in Deutschland...
auch dort werden mehr Tiere ausgesetzt und weniger spendiert... ��
Warum eigentlich...????!!!! ��
Manche Menschen kann ich überhaupt nicht verstehen...!!! ������

Wir sind nur eine kleine Gruppe in Ungarn und können nur für paar Tage Futter zusammen sammeln...
Es läuft trotzdem, die Tieren können fressen...
Aber alles andere bleibt liegen...��

Ich hatte was Großes gewagt und habe eine ungarische Facebook Seite um Hilfe gebeten...

"A Segítő kezek az Állatokèrt" Seite
heißt nicht anderes auf Deutsch, wie
"Die Helfende Hände für die Tiere"....

Und sie waren dort, in Paks...

In der Mitte steht "unsere" Erzsi, v.r der zweite Mann ist der "Helfende Hand Boss"
und noch zwei Herren von anderen TS Organisation...

Es wird für Paks groß gesammelt und vielleicht kommt noch etwas anderes.... ��
Wir sind sehr gespannt und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit....!!!

Bitte Daumen drücken und vielleicht auch mal für Paks spenden... ����
Liebe Grüße und schöne Ferien!!!!!!!

 

20.03.2017

WICHTIG!

Ab sofort haben wir eine neue Pay-Pal-Adresse:

fva-ungarn@web.de


19.03.2017

Wir brauchen nach wie vor DRINGEND Unterstützung bei den anstehenden
Welpenimpfungen!

Wir können doch unmöglich alles alleine machen -

WIR BRAUCHEN EURE HILFE!

Auch das Futter ist wieder knapp -

WIR BRAUCHEN AUCH DA... DRINGEND UNTERSTÜTZUNG - UND DAS STÄNDIG.

Und Ihr wißt doch, dass jeder Euro nach Paks wandert, und für jeden Euro stehen wir gerade.
Also los, Leute, denkt an die vielen Tiere !!!!!!!!!!!

Sie haben Hunger.....


 

03.03.2017

Paks braucht ein Katzenhaus!

Unmengen Katzen leben in einem Bretterverschlag...
Sie sollen endlich ein aus Stein gebautes Katzenhaus bekommen.
Wo es trocken und im Winter warm ist.
Es gibt nur wenige Fotos...

 

 


Es sammelt
https://www.facebook.com/groups/182937308737522/?fref=ts
Christine Schramm.

Hier die Kontoverbindung und PayPal.
Bitte das Projekt drauf schreiben: Paks

Christine Schramm
IBAN: DE66 5003 3300 2930 1334 00
BIC: SCFBDE33XXX
PayPal: christinemschramm@googlemail.com

 

 

DANKE

 

01.03.2017

Ihr Lieben,

Euch gebührt erneut großer Dank, wirklich von Herzen.
Heute konnten wir an Erzsi 600 EURO für den Kanal überweisen.
Spenderliste und Überweisungsbeleg anbei.

 


 

Erzsi kann also jetzt loslegen, und das ist sehr dringend
- gestern hat es erneut in Strömen gegossen.
Bald ist aber auch diese Not vorbei - es muss jetzt nur mit den Arbeiten begonnen werden.
Wir werden natürlich über den Fortgang dieser Arbeiten berichten.

Nochmals unseren herzlichen Dank - auch im Namen der "Hochwasser-Opfer"!

Liebe Grüße an Euch alle!
Eure Marianne

 

25.02.2017

HILFE !!!!!

Und diesmal für Erzsi,
die nicht nur durch ihre äußerst schmerzhaft Arthrose in beiden Knien gequält wird,
sondern jetzt auch noch mit diesem offenen Bein ihre schwere Arbeit im Tierheim verrichten muss.
Täglich benötigt sie dafür die mit einer Spezialsalbe getränkten Kompressen,
die in Ungarn das Stück 3 € kosten und für Erzsi kaum noch erschwinglich sind.
Wir suchen nun entweder diese oder eine gleichwertige Kompresse oder finanzielle Unterstützung.
Beides ist selbstverständlich höchst willkommen - und es ist sehr, sehr dringend!

Hier sagen wir auch schon einmal Katharina Kasum unseren ganz herzlichen Dank,
die spontan 30 € gespendet hat, die wir direkt an Erzsi weitergeleitet haben.

BITTE - auch viele kleine Beträge ermöglichen evl. eine Grosspackung -

BITTE HELFT!!!

 

24.02.2017

Wir brauchen schon wieder Eure Hilfe!

Wir haben heute 2 Überweisungen für Paks getätigt.
Eine direkt an Dr. Kiraly
und eine an Vacikai Cerberus Alapitvany. ( siehe Belege)

 

 

Vielen Dank Euch allen, dass Ihr den Tieren so helft.

  

23.02.2017

Liebe Vereinsmitglieder,

dank Eurer Unterstützung konnten wir wieder 2 Tonnen Trockenfutter für Paks bezahlen.
Außerdem konnten wir Erzsis Schulden im Futterladen in Paks bezahlen,
die sich im Laufe der Wochen angehäuft haben.
Das war Spezialfutter, Allergiker-Diätfutter und für kranke Tiere.
Diese
€ 620,00

haben wir nun zusätzlich zu den von uns bereits beglichenen Rechnungen beim Futterhaus Paks bezahlt.
Das waren 2 Rechnungen über insgesamt
€ 940,00 im Januar 2017,
die wir aber nicht gepostet haben.
Somit hat Paks Futter im Wert von
€ 2970,00
von uns erhalten.

 

 

 

 

Danke für Eure Hilfe!

 

18.02.2017

So, mittlerweile sind auch die zwei Tonnen Trockenfutter im Tierheim eingetroffen,
und wir können nun sicher sein, dass die Hunde keinen Hunger leiden müssen -
zumindest nicht für die nächsten Wochen.

 


Die Rechnung - ca. 1.300 Euro - haben wir übernommen
(den Überweisungsbeleg wird Inge Schoenen sofort nach Erhalt der Rechnung posten).

Wir benötigen aber weiterhin dringend Eure Unterstützung - es muß ja weiter gehen.
Deshalb denkt daran:
Wenn Ihr ein wenig Geld erübrigen könnt, denkt an die Tiere in Paks
(und vermerkt dies auch auf den Überweisungsbelegen, z.B. für Futter, Kastration/Sterilisation etc.)

Ich danke Euch!

 

 

17.02.2017 

Am 17.April ist Ostern.

Wir wollen einen Osterkorb für Erzi füllen...

Wer ist dabei?



Franz von Assisi – Ungarn – Tiere in Not e.V.

Unsere Kontoverbindung: Sparkasse Düsseldorf
Iban: DE 08300501100080013527
BIC : DUSSDEDDXXX

DANKE

 

08.02.2017

Und schon wieder eine Katastrophe...

ALLES STEHT UNTER WASSER!

Besorgniserregend Bilder über "unser Tierheim" aus Ungarn... 
Das Tauwasser ist leider in die Zwinger gelaufen...
Manche Hunde suchen Schutz auf den Dächer von den Hundehütten...

Das ist einfach zu traurig...


Ich werde auf jeden Fall eine kleine Spende zum Tierschutzverein Assisi schicken,
damit sie bei solchen Sachen sofort in Ungarn helfen können...

Wer macht mit....???!!!

Vielen Dank!

 

08.02.2017

Liebe Freunde, wir haben heute das restliche Geld für die OP des verletzten Kätzchen an Erzsi überwiesen,
da niemand widersprochen hat.

Das Kätzchen wurde inzwischen in ein schönes Zuhause in Budapest vermittelt.
Hier sind die ersten Fotos.

Vielen Dank nochmals an alle, die geholfen haben, das Beinchen zu retten -
auch im Namen von Erzsi.

 

SOS-NOTFALL-SOS-NOTFALL

Diesen Aufruf haben wir am 12.01.2017 gestartet...

Die Katze wurde von einem Auto angefahren und ins Th. gebracht.
Sie muss DRINGEND operiert werden, oder sie verliert die Pfote.
Sie muss in der Tierklinik in Dunafödvar operiert werden.
Die OP. wird € 120,00 bis € 140,00 kosten.


Hat hier jemand ein paar Euro über, die er für die OP. spenden würde?
Wir brauchen Eure Unterstützung...

13.01.2017

Wir haben auf unser Vereinskonto. € 150,00 für die OP der Katze erhalten.
Die Katze ist jetzt operiert und die Pfote ist gerettet.
Sie muss aber noch in der Klinik bleiben.
Eine Rechnung haben wir noch nicht, die Klinik schickt diese aber noch.

Almàdi Magdi € 50,00
Fam. Schuler € 100,00

Vielen Dank für die Unterstützung!



27.1.2017

Liebe Freunde,

für die vom Auto überfahrene Katze haben wir jetzt die beiden Rechnungen der Tierklinik in Dunaföldvar erhalten. Die erste haben wir ja bereits am 13. Januar beglichen (s. Anhang, Rg. 1313550 vom 10.1.17 über 43.504 HUF = €145,01, überwiesen haben wir € 150,00 wg. der Umrechnung).
Heute haben wir die zweite Rechnung Nr. 1313517 vom 20.01.2017 über 50.800 HUF = € 169,33 erhalten
und beglichen (überwiesen haben wir € 170,00), s. Anhang).
Das Beinchen konnte glücklicherweise gerettet werden, all die Mühe hat sich also gelohnt.
Die Katze wurde zweimal operiert und war seit dem 20. Januar in der Klinik.
Heute kann Erzsi sie abholen – ein aktuelles Foto werden wir Euch dann zukommen lassen.
Vielen Dank an alle, die gespendet und es damit ermöglicht haben, dass das Kätzchen
wieder ein lebenswertes Leben haben darf.
Jetzt suchen wir für die kleine Schnurrerin nur noch ein gutes Zuhause.

An Spenden haben wir für die Katze insgesamt € 390,00 erhalten (s. Aufstellung), überwiesen haben wir
€ 320,00, also haben wir noch € 70,00 übrig, die wir gerne an Vacikai Cerberus weitergeben würden,
wenn die Spender damit einverstanden sind.
Die Katze muß jeden Tag einen frischen Verband bekommen, die Wunde desinfiziert werden usw.
Den Überweisungsbeleg für die €70,00 werden wir selbstverständlich dann auch posten.

Vielen Dank für Eure Hilfe!



2
0.01.2017

Dieses Kätzchen hat mein Sohn Julian am letzten Montag auf dem Weg zur Arbeit
halb verhungert und stark unterkühlt gefunden.

Er hat es erst einmal in die Tierklinik gebracht, wo es direkt an die Infusion gelegt wurde
und von wo ich es gestern abgeholt und zu Andrea gebracht habe.

https://www.facebook.com/andrea.kuhndelt/videos/693004647527565/

Blutwerte waren in Ordnung, parasitenfrei war das Tierchen auch, es hatte aber noch ein schweres neurologisches Problem (extreme Schiefhaltung des Köpfchens,
fiel dauernd um - dies hat sich während d...es Klinikaufenthaltes stark gebessert).
Im Bereich des Köpfchens gibt es ein paar kleine haarlose Stellen,
hier wurde i.d. Klinik eine Pilzkultur angelegt, um zu sehen, ob es sich überhaupt um einen Pilz handelt.
Das Ergebnis können wir erst in ca.. 3 Wochen haben.
Zur Zeit wird es von Andrea Kühndelt noch separat gehalten und liebevoll weiter aufgepäppelt.
Da das Kätzchen noch nicht völlig genesen ist, konnten wir es auch noch nicht impfen lassen,
gechipt haben wir sie aber bereits.
Ob sie kastriert ist, wissen wir auch noch nicht, sie hat zwar eine kleine Kerbe in einem Ohr
(evtl. könnte sie von einer Hilfsorganisation stammen, die Streuner kastrieren und wieder frei lassen),
dies kann aber auch von einem Kampf herrühren.

 

16.01.2017

Liebe Freunde,

ich hoffe, Ihr, Eure Familien und Eure vierbeinigen Familienmitglieder seid gut ins Neue Jahr gestartet.
Der Alltag hat uns ja alle wieder ziemlich schnell in den Griff bekommen,
und nun wollen wir mit vereinten Kräften weiter dafür arbeiten,
dass "unser" Tierheim in Paks weiterhin kräftig unterstützt wird.
Mit Eurer aller Hilfe ist das ja im letzten Jahr wirklich gut gelungen.

Hier nochmals eine kurze

ZUSAMMENFASSUNG UND EIN SACHSTANDSBERICHT

zu Eurer Information:

Wir können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
So konnten Erzsi und ihr (leider immer noch einziger) Helfer Ferri die vielen armen Hunde
im Tierheim gut versorgen.
Ferri hat jetzt endlich zumindest den gesetzlichen Mindestlohn, den wir ihm monatlich zahlen
und den eines unserer Mitglieder auf 400 Euro aufgestockt hat.
Das ist natürlich nicht das, was er für die viele Arbeit bekommen müsste,
aber zumindest ist ihm dieser Lohn jetzt sicher, und das war viele Jahre nicht der Fall.
Hunger mussten die Tiere nicht leiden, die Arztrechnungen wurden bezahlt, und die jetzt noch zu erwartende Kälteperiode werden sie mit dem vorhandenen Stroh wohl auch gut überstehen.
Natürlich werden wir nochmal Stroh bestellen müssen - wir werden rechtzeitig um Hilfe bitten, und -
obwohl es ja bekannt ist, sage ich es hier erneut: es zählt auch die kleinste Spende, und Ihr wisst ja alle,
dass wirklich jeder von Euch gespendete Euro direkt und unmittelbar seinem Zweck zugeführt wird, d.h.
wir haben auch einen genauen Überblick über die Verwendung der Gelder.
Tierarztrechnungen werden nur mit konkreten Angaben akzeptiert,
Futterlieferungen werden direkt entweder beim Erzeuger oder im Laden bezahlt
(eine genaue Aufstellung der gelieferten Ware haben wir uns erbeten).
Erzsis Tochter Hajnalko liefert uns die erforderlichen Fotos.
Ich stehe mit ihr in regelmäßiger eMail- und telefonischer Verbindung und kann daher
alle anstehenden Fragen mit ihr klären
(Erzsi kennt sich ja in PC-Angelegenheiten nicht aus).

Ein Glanzlicht in diesem Jahr war die überraschende und überwältigende Unterstützung
aus der ungarischen Bevölkerung.
Das ist eine völlig neue Entwicklung, das gab es noch nie

Es geht also mutig weiter - und

"WIR SCHAFFEN DAS!"

Und wenn Ihr uns treu bleibt, dann dürfen wir diesen Satz auch in diesem Jahr auf unser Banner schreiben.
Ja, wir sind ein kleines bisschen stolz und freuen uns sehr, dass wir so vieles für Paks tun konnten:
Da waren der neue Roller für Ferri, die Entflohungs- und Entwurmungsaktionen,
die vielen Not-Operationen an überfahrenen oder misshandelten Hunden und Katzen,
tonnenweise Futter und das Glanz- und Herzstück: der schöne neue Container.

Zurücklehnen können wir uns deshalb aber nicht -
es wird weitergehen mit Kastrationen/Sterilisationen/Operationen, der tägliche Hunger muß gestillt werden.
Gerade heute wieder haben wir erneut für 400 Euro Hunde- und Katzenfutter bestellt.
Inge wird hier wieder sofort nach Erhalt der Rechnung die Überweisung vornehmen
und Euch diese noch gesondert posten.

Ich möchte hier an dieser Stelle Inge ein großes Dankeschön aussprechen.
Sie macht einen tollen Job als unsere "Finanzministerin".

BITTE TRAGT MIT DAZU BEI, DASS IHRE KASSE NIE LEER BLEIBT -
FÜR DIE TIERE IN PAKS!

Eure dankbare
Marianne Wiethoff
1. Vorsitzende

FRANZ VON ASSISI - UNGARN - TIERE IN NOT e.V.

 

13.01.2017

Das ist Futter für Hunde und Katzen, die das normale Futter nicht vertragen, inkl. Katzenstreu.

 

11.01.2017

Futterspende 

https://www.facebook.com/csaba.sajgo.1/videos/1392452734122642/

 

08.01.2017

Das Stroh wurde bar bezahlt, es fehlten noch € 50,00.

Dezember 2016 

So - hier ist Erzsi mit ihrem funkelnagelneuen Bett, ein Geschenk von unserer lieben Martina Engel,
die das Bett extra für Erzsi gekauft und noch so einiges "draufgelegt" hat, z.B. schöne Kopfkissen,
ein neues Federbett.
Und es war auch die höchste Zeit:
Erzsis altes Gästebett (sie muss es tagsüber zusammenklappen, sonst reicht der Platz nicht, und außerdem wäre es sofort von den Hunden okkupiert) war mittlerweile völlig zerfetzt,
ein Opfer ihrer zahlreichen vierbeinigen Schützlinge, mit denen sie ihr kleines Häuschen
auf dem Gelände des Tierheims in Paks teilt.
Nochmals vielen herzlichen Dank, Martina für dieses schöne Weihnachtsgeschenk an Erzsi!

 

Zwischendurch mal eine kleine Geschichte von unserer Arbeit...

Die Geschichte von Malfoy

Malfoy sollte in der Donau ertränkt werden und wurde mit einem Stein um den Hals in den Fluss geworfen.
Der Stein war aber zum Glück nicht schwer genug, so dass er nicht untergegangen ist
und gerettet werden konnte.
So kam er zu Erzsi ins Tierheim.
Als ich ihn das erste Mal sah, war er total schmutzig, hat gestunken und war so verfilzt,
dass wir ihn nicht zum Frisör bringen konnten.
Mit der Schere habe ich den gröbsten Filz rausgeschnitten – der Frisör hätte sich sonst die Scherköpfe ruiniert. Später dann beim Frisör kam die Feinarbeit, und er hat sich alles geduldig gefallen lassen.



Wir dachten erst, dass er taub ist, da er nicht gehört hat.
Der Tierarzt stellte dann aber fest, dass die Ohren total entzündet und voller Milben und Dreck waren. Inzwischen ist die Entzündung zurückgegangen, er hört viel besser und
er hat jetzt ein tolles Zuhause in Büttgen gefunden.
Frauchen Claudia nimmt ihn und seinen Hundekumpel Buddy jeden Tag mit zur Arbeit in den Friseursalon. Frauchen ist selbstständig und nimmt auch nur tierversuchsfreie Produkte. 
Ich habe mir heute auch schon die Haare schneiden lassen.
Jetzt sehe ich wieder wie ein Mensch aus.
Schaut Euch die Bilder an, alle sind glücklich.



 

November 2016

Wir brauchen nun in Paks wieder tatkräftige Hilfe!

Erzsi und Feri müssen derzeit ca. 320 Hunde alleine versorgen.
Es wäre also sehr dringend notwendig, eine weitere Arbeitskraft einzustellen.
Wie Ihr alle wißt, ist Erzsebet sehr krank.
Zu ihren kaputten Kniescheiben ist jetzt auch noch ein offenes Bein hinzugekommen,
sie kann sich nur unter großen Schmerzen fortbewegen.
Ihre Tochter Hajnalka ist derzeit ebenfalls krank, und es wird einige Wochen dauern,
bis sie wieder im Tierheim mit anpacken kann,
und Erzsi ist zu Tode erschöpft...


Vielleicht können ein paar Leute sich zusammentun und monatlich etwas spenden,
damit wir eine zweite Kraft besorgen können.
Der monatliche Mindestlohn in Ungarn beträgt derzeit 130.000 Ft (ca. 400 Euro)
Vielleicht gibt darüber hinaus unter den ungarischen Mitgliedern jemanden,
der hin und wieder auch im Tierheim aushelfen kann

Wir ihr auf dem Bild seht, wartet die Schubkarre darauf, wieder benutzt zu werden


Danke

STADTSPARKASSE DÜSSEDORF
Iban: DE08300501100080013527
Bic: DUSSDEDDXXX

 

Kedves Tagok és Barátok,
nagyon szükségünk lenne a Paksi Állat menhelybe egy Munka társra aki Erzsinek és Ferinek tudna segíteni a Kutyák ellátásába.
Erzsébet Leánya beteg lett és pár hétig még nem is tudd jönni segédkezni.
Talán lenne valaki ....vagy valakinek ismerőse...... a Magyar Tagok között aki tudna segiteni ebben a Problémánkban?!
Mint azt mindannyian tudjuk Erzsébet maga nagyon beteg a fájós lábaival, térdei rettenetesen fájnak, plusz lett egy nyitott seb a lábán.
Marianne Wiethoff tegnap lent volt Pakson, ( ezzel kapcsolatosan később beszámol) nagyon agodik Erzsébetért is!
Nagyon fontos , csak egyedül a Feri tud a 320 kutyán segíteni Erzsinek!!! Tudnánk közösen segíteni ezen a nagy Problémán , egy kevés Havi Anyagi segítséggel.
Mint tudjuk mindannyian a min. Fizetés Magyar országon 130.000 forint ezt kellene össze hoznunk, hogy MÉG EGY EMBERT tudjunk alkalmazni!!
Kérjük SEGÍTSÉGETEKET!!!!

STADTSPARKASSE DÜSSEDORF
Iban: DE08300501100080013527
Bic: DUSSDEDDXXX

 

Kedves Állatszerető Német állampolgárok!
A Váczikai Cerberus Alapítvány - Paks nevében kérjük, hogy segítsetek az állatorvosi költségek kifizetésében, mert sajnos az állatorvos addig nem tudja vállalni a kutyáink ellátását, ami beláthatatlan problémát okoz számunkra. Bármilyen balesetes, bekerült kutya, macska nem kaphat állatorvosi segítséget amíg a jelenlegi 600 Euró tartozást ki nem fizettük. Kérjük segitsetek! Amennyiben egy közösség, egyesület vagy magánszemély szeretnékifizetni az alábbi rendelőben, Dr. Király Lászlónál kellene számlaszámot kérni és ott számlát is kaphat a befizetésről : 
http://www.borzaskisallatrendelo.hu/ 
......
Amennyiben a menhelyen keresztül, több személy szeretne segíteni, az alábbi számlára kellene utalni (állatorvos jelzéssel).

Nemzetközi számlaszámunk /International bank account number:
SWIFT (BIC) TAKBHUHB

Kurze Übersetzung:
Liebe Tierfreunde, Paks braucht dringend Unterstützung für den Tierarzt.
Erzsi hat bei Dr. Kiraly ca. € 600,00 Schulden.
Bitte helft uns

IBAN: HU77706000471400072800000000
Vaczikai Cerberus Alapitvany
Babits Mihaly u. 2/11.
7030 Paks, Ungarn

Es kann aber auch über unseren Verein gespendet werden.

 

Was wäre das Tierheim Paks ohne Ferri,
der Mann, der von morgens früh bis abends spät im Tierheim über 300 Hunde und ca. 50 Katzen versorgt.
Und was wäre er ohne seinen Roller, der ihn morgens und abends wacker ans Ziel bringt?
Er wohne ca. 20 km vom Tierheim entfern.
Wer schon mal in Paks war, weiß, dass das Tierheim fernab von der Landstraße liegt,
die Busverbindung dorthin sehr schlecht ist und man noch ein ordentliches Stück zu Fuß laufen muß,
um dorthin zu kommen.
Und nun hatte Ferris alter Roller endgültig den Geist aufgegeben, war nicht mehr zu reparieren
und die Not war gross.
Wir haben Ferri einen "neuen" Roller für 300,-- Euro gekauft, natürlich gebraucht, aber sehr gut erhalten! 

Hier seht Ihr den stolzen Besitzer.
Jetzt ist der wichtigste Mann vor Ort wieder mobil.....

 

Eine neue, sehr wichtige Aktion läuft derzeit im Tierheim Paks an:

wegen der erfreulichen Resonanz nach Erzsis TV - und Radio-Auftritt
hat es ja Futter in Hülle und Fülle gegeben.
Damit nun aber nicht für die allgegenwärtigen Ratten im Tierheim das Büffet eröffnet wird,
muss jetzt ein Container angeschafft werden, den wir auch schon gefunden haben:
er ist nicht mehr ganz neu, jedoch in ausgezeichnetem Zustand, hat Stromanschluß,
Fenster und kann in jedem Fall auch später noch... evtl. als Kranken-/Quarantänezimmer dienen.
Der Container wird sich auf dem Gelände des Tierheims befinden,
und die Stellfläche muß zunächst betoniert werden. 


Die Kosten für den Container belaufen sich auf 1.200 Euro, das Betonieren kostet 500,-- Euro.
Mit dem Betonieren wurde heute begonnen, die Kosten dafür haben wir bereits überwiesen.
Zum Wochenende soll dann der Container angeliefert werden...

 

Der Container ist da...!

 

 

Es hat alles wunderbar geklappt...der Container steht!


Paks braucht dringend Futter!!!!!!!

Wir haben in Paks knapp 300 Hunde.
Es werden am Tag 120 kg Hundefutter gebraucht.
Wir bitten nun um Geldspenden, damit wir in Ungarn das Futter kaufen können.
Bitte unterstützt das Tierheim Paks.
Es müssen auch keine großen Summen gespendet werden,
wir sind für jeden Euro dankbar.

Bankverbindung und Spendenkonto Bank:                  
Stadtsparkasse Düsseldorf
Kontonr.: 80013527
Bankleitzahl: 300 501 10
IBAN: DUSSDEDDXXX
BIC: DE 08 300501100080013527  

 

Hilferuf aus Paks

Das Bild zeigt Marianna.

Neuer Hilferuf aus Paks:
Wie wir gerade von Erzsi erfahren haben,
kommt Marianna nicht mehr zur Arbeit ins Tierheim.
Marianna hat schon lange keinen Lohn mehr erhalten,
Erzsi muss alleine mit Feri (dessen Lohn wir bereits jeden Monat überweisen)
ca. 400 Hunde und ca. 50 Katzen versorgen.
Das ist natürlich überhaupt nicht zu schaffen.
Wir möchten nun auch den Arbeitslohn von Marianna übernehmen,
damit die Versorgung der Tiere gewährleistet ist.

Dafür brauchen wir Eure Unterstützung.

Wir haben in dieser Gruppe 138 Mitglieder.


Wer von Euch wäre in der Lage und bereit, einen monatlichen Obulus beizusteuern?

Auf der Überweisung als Verwendungszweck bitte "Arbeitslohn Marianna" vermerken.
Für Spendenquittungen:
Die Adresse angeben!!

Bankverbindung und Spendenkonto Bank:                  
Stadtsparkasse Düsseldorf
Kontonr.: 80013527
Bankleitzahl: 300 501 10
IBAN: DUSSDEDDXXX
BIC: DE 08 300501100080013527 


Wir und das Tierheim Paks zählen auf Euch.

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